10 Tipps zum Traumjob: Wenn der „Headhunter“ anruft – ein paar wichtige Verhaltensregeln

Mit dem Start unserer Serie „10 wertvolle Tipps auf dem Weg zu Ihrem Traumjob“ haben wir Ihnen zunächst eine Erläuterung gegeben, wie Headhunter eigentlich arbeiten und warum „Personalberater“ die bessere Bezeichnung ist .

Heute möchten wir Ihnen unseren ersten Tipp zu ein paar wichtigen Verhaltensregeln geben, wenn Sie ganz unerwartet einen Anruf von einer Personalberatung bekommen.

 

Der erste Kontakt

Der Personalberater bzw. häufig auch dessen Researcher ruft den Kandidaten an, ohne zu wissen, in welcher Situation sich dieser gerade befindet. Deshalb wird er auch zunächst fragen, ob der Kandidat gerade sprechen kann. In diesem Moment muss der Kandidat entscheiden, ob die Situation ein kurzes Gespräch erlaubt oder nicht. Jeder Researcher/ Berater hat Verständnis dafür, wenn ein Alternativvorschlag für ein Telefonat gemacht wird, wann es besser passt. Wer sich entscheidet das Gespräch fortzusetzen, sollte dann aber auch zuhören können und sich etwas Zeit nehmen. Denn: Auch hier zählt der erste Eindruck! Es ist ohnehin nicht zielführend, in dieses erste Gespräch zu viele Informationen hineinzulegen. Diese sollten für das zweite Gespräch, häufig ein längeres Telefoninterview, vorbehalten sein.

Seriöse Personalberater und Auftraggeber arbeiten exklusiv miteinander. Sollte der Researcher einen Job erwähnen, der dem Kandidaten bereits von einem anderen Berater angeboten wurde, ist es empfehlenswert, das sofort offen zu legen. Nicht immer – aber häufig – wirft es kein gutes Licht auf den Berater und das dahinter stehende Unternehmen. Das sollte deshalb gleich geklärt werden!

Um welches Unternehmen geht es?

Es ist wohl ein weitverbreitetes Kandidatenwissen, dass die Fragen „Wie sind Sie eigentlich auf mich gekommen“ und „Welches Unternehmen steckt hinter dieser Suche“ nicht gestellt werden sollten. Ein seriöser Berater wird diese aus verschiedenen Gründen nicht beantworten, z.B. weil der Informationsgeber nicht genannt werden möchte. Der Angerufene kann selbstverständlich ein paar allgemeine Fragen zur Branche, Umsatzgrößenordnung, Produktpalette oder Standort/Region stellen. Sollte der Researcher ausweichend antworten, lohnt sich kein Nachfassen, denn er hat dann keine Genehmigung, diese Dinge im Erstkontakt zu offenbaren.

Über „Elevator Pitch“, Mobilität und Gehalt

Wenn der Personalberater nach einem kurzen Überblick über den Werdegang fragt, lohnt es sich, eine präzise Zusammenfassung parat zu haben (häufig als „Elevator Pitch“ bezeichnet). Die beiden Themen Mobilität (ungefährer Standort) und Gehalt sollten in diesem Erstkontakt durchaus geklärt werden, damit gewährleistet ist, dass keine grundsätzlichen Einwände bestehen ein Gespräch fortzusetzen. Üblicherweise endet dieser Erstkontakt mit der Verabredung zu einem ausführlicheren Telefonat. Häufig erfährt der Kandidat dann den Namen des Unternehmens und erhält eine Positionsbeschreibung, damit er sich auf das Telefoninterview vorbereiten kann. Falls dem Berater noch kein Lebenslauf vorliegt, wird er diesen anfordern. Über den „richtigen“ Lebenslauf gibt es Unmengen von Literatur, weshalb wir hier keinen Blogbeitrag zu diesem Thema verfassen möchten. Nur soviel: der Lebenslauf muss zu Ihnen passen. Wenn Sie als  Kreativer einen farblosen Lebenslauf zusenden, wirft das Fragen auf!

Details zum erfolgreichen Telefoninterview erläutern wir in Teil 2 unseres „Traumjob“-Blogs!

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