10 Tipps zum Traumjob: Das Ende der Probezeit naht – was passiert wenn´s schief läuft?

Unsere Blogserie hat in den letzten Wochen und Monaten verschiedene Aspekte behandelt: Von der Zusammenarbeit mit einem Personalberater über die ersten Vorstellungsgespräche bis hin zur Gehaltsverhandlung. Sie erinnern sich bestimmt auch noch an unseren letzten Blogbeitrag. In diesem hatten wir uns mit der Frage der ersten 100 Tage und deren erfolgreicher Gestaltung durch das Aufstellen eines konkreten Aktions-Plans beschäftigt.

Heute beschäftigen wir uns im finalen Teil unserer Blog-Serie noch einmal genauer mit der Probezeit. Was passiert beispielsweise, wenn es nicht so gut zwischen Kunde und Kandidaten läuft und welche Rolle spielt der Personalberater noch?

 

Vielleicht war es Ihnen noch nicht bewusst, aber ein guter Personalberater gewährleistet für seine Kandidaten mindestens für die Dauer der Probezeit. Das heißt, er stellt sicher, dass der Kunde den passenden Kandidaten für die Aufgabe gefunden hat – oder noch findet, wenn sich herausstellt, dass eine Zusammenarbeit nicht von Erfolg gekrönt ist. Deshalb hat er ein ursächliches Interesse am Erfolg des so genannten „Onboarding-Prozesses“ wie man die Probezeit auch beschreibt. Ein Scheitern innerhalb dieses Prozesses bedeutet für den Personalberater das Einbüßen von Zeit und Geld. Es ist daher üblich, den Kandidaten während dieser Zeit zwei- bis dreimal zu kontaktieren und sich auch zwischenzeitlich ein Feedback vom Auftraggeber einzuholen um festzustellen, ob alles nach Plan läuft.

Doch was passiert, wenn eine der beiden Seiten dem Berater eröffnet, dass es nicht gut läuft? Offen gesagt ist es dann meist schon zu spät um einzugreifen. Dennoch wird der Berater versuchen zwischen den Parteien zu vermitteln. Da er die Konfliktpunkte jedoch nicht aus nächster Nähe miterlebt hat, sind die Erfolgsaussichten eher fraglich. Gehen Kandidat und Unternehmen künftig getrennte Wege, tritt der sogenannte „Garantiefall“ ein und der Berater sucht einen Ersatzkandidaten.

Der wesentliche Nachteil dabei ist, dass der Kunde bzw. das Unternehmen vorher den besten aller verfügbaren Kandidaten ausgewählt hat und daher wird kaum ein abgelehnter Kandidat nachrücken. Abgesehen davon möchte sicherlich auch kein Kandidat dann erneut angesprochen werden, wenn er im ersten Durchgang lediglich „zweite Wahl“ war.

Um die Risiken des Eintretens eines solchen „Garantiefalls“ weiter zu minimieren, hat TGMC eine neue Dienstleistung in das Portfolio aufgenommen: das sogenannte

Onboarding-Coaching“.

Der Kunde bzw. das Unternehmen kann das Onboarding als zusätzliche Dienstleistung buchen. Der Kandidat und die Führungskraft des Unternehmens werden bei dem Onboarding-Coaching gleichermaßen gefordert um neben dem Arbeitsvertrag auch eine Art emotionalen Kontrakt dauerhaft zu schließen. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserer neuen Blog-Serie unseres Coaching-Spezialisten Clemens Kemmer, die nächste Woche startet.

Sollten wir Sie jetzt beunruhigt haben, so machen Sie sich bitte keine Sorgen: Der Normalfall ist ein positives Ende der Probezeit und der Übergang in ein unbefristetes Vertragsverhältnis. Der Kontakt zwischen Kandidat und Berater wird dann zwangsläufig weniger werden, sollte aber von beiden Seiten nicht abreißen!

Mit dieser Empfehlung und dem heutigen Beitrag endet auch der „Traumjob-Blog“. Wir wünschen Ihnen viel Freude in Ihrem neuen Traumjob!

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